die verschieden Formen der "Naturbäder"

 

künstlich angelegte Badestellen als "Ersatz" für Freibäder

Diese Badeform ist weder ein Naturbad noch ein brauchbarer Ersatz für konventionelle Freibäder. Die meisten dieser Bademöglichkeiten sind in höchstem Maße bedenklich und bergen gesundheitliche und sicherheitsrechtliche Probleme. Es gibt ganz sicher auch "funktionierende" Bademöglichkeiten dieser Form - diese sind dann allerdings sehr groß, haben eine relativ geringe Belastung durch Badegäste und weisen Regenerationsbecken auf, deren Größe der Badefläche entspricht. Kleine Badestellen mit Regenerationsflächen, die teilweise nicht einmal 50 % der Badewasserfläche betragen, können nur bei sehr geringem Badegastaufkommen und/oder bei ständigem erheblichem Frischwasserzusatz funktionieren.

Diese Badeform ist zu Recht sehr umstritten und wird von wesentlich weniger Badegästen akzeptiert und genutzt.

Die überwiegend schlechte Qualität der Anlagen und der Wasserqualität führt in Verbindung mit den massiv steigenden Personalkosten bei gleichzeitig meist drastisch sinkenden Besucherzahlen unweigerlich irgendwann zur Schließung dieser Anlagen

Mehr zu dieser Badeform in der Rubrik "Vergleich zu Freibädern"

künstlich angelegte Badestellen im privaten Bereich
Diese Badeform ist, so lange das Wasser kontrolliert wird, immer möglich, da auch bei relativ kleiner Wasserfläche und ohne getrennten Regenerationsbereich die "Belastung" des Wassers durch die Badenden sehr gering ist. Eine Ansteckung mit Krankheiten kann nur innerhalb der Betreiber / Familie erfolgen und ist daher sehr gering.
Strandbad am Fluss
Bei dieser Badeform besteht zumindest an größeren Flüssen doch eine größere Gefahr der Verunreinigung durch Schiffe oder durch eingeleitete Abwässer. Weiterhin muss die Bademöglichkeit so angelegt werden, dass eine möglichst geringe Strömung das Baden nicht zu gefährlich macht. Das sehr große Wasservolumen und der ständige Wasseraustausch durch das fließende Wasser ermöglicht auch hier in der Regel ein Baden ohne große gesundheitliche Gefährdung, allerdings in der Regel immer auf eigene Gefahr!
So lange keine Verunreinigung des Sees durch äußere Einflüsse zu beklagen ist, spricht auch gegen diese Badeform nichts. Sie ist sehr beliebt und wird gut angenommen.
Strandbad am See
Strandbad am Meer
So lange keine Verunreinigung des Meeres zu beklagen ist, spricht nichts gegen diese Badeform. Sie ist sehr beliebt und wird sehr gut angenommen.
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Architekturbüro Michael Gruner - Kernäckerstr. 65, 75334 Straubenhardt - Tel. 07082-929676 - mail: info@architekturbuero-gruner.de
roter Strich